Onno Leraar

Bevor ich krank wurde , hatte ich noch nie von der Lyme-Borreliose Krankheit gehört. Der Hund meiner Eltern, ein friesischer Stabij, hatte regelmäßig Zecken, weil er häufig durch die Büsche lief. Die Zecken entfernten wir mit den Fingern einfach vom Fell. Auch ich lief regelmäßig durch den Wald, zwar auf den Pfaden, aber die meiste Zeit des Jahres in kurzen Hosen. Kurzum, ich beschäftigte mich überhaupt nicht mit den Folgen eines Zeckenbisses, geschweige mit der Zecke selbst.

An dem Wochenende vom 26. und 27. Mai 2007 hatte ich im Garten gearbeitet. Morgens am 27. Mai hatte ich plötzlich eine geschwollene Hand und Finger, die warm, steif und rot waren. Die Ursache war mir nicht bekannt . Am selben Tag noch ging ich zum Hausarzt und es hieß dort, ich solle die Hand kühlen. Wahrscheinlich ein Insektenstich. In den Tagen, die folgten, nahm die Schwellung, die Wärme und die Steifheit weiterhin ab.

Während der Sommerferien fiel mir das Lauftraining für den Wettlauf, die 4 Meilen von Groningen, immer schwieriger und die Gartenarbeit ebenso. Ab dem 10. September 2007 musste ich mich dann krank melden. Laut dem Hausarzt und dem Betriebsarzt könnte man von einer viralen Infektion sprechen. Die Beschwerden zeigten sich in Form von Müdigkeit, schweren Kopfschmerzen, Kribbeln im linken Arm, unerklärliche Muskelschmerzen, Schmerzen im Kniegelenk , Entzündungen vor allem im Hals, Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen, Hitzewallungen und Druckgefühl in der Brust. Im Oktober 2007 wurde ich ins Krankenhaus, zu einem Facharzt überwiesen. Der Neurologe war der Meinung, dass es die Lyme-Borreliose sein könnte. Es wurde ein Bluttest und eine Lumbalpunktion durchgeführt. Die Ergebnisse wiesen nicht auf eine Lyme-Borreliose hin. Mitte November 2007 wurde ich aufgrund von Herzbeschwerden zur Untersuchung ins Krankenhaus überwiesen. Es erfolgten mehrere Untersuchungen. Es stellte sich schließlich heraus, dass der Blutdruck viel zu hoch und der Herzmuskel verdickt war. Für den Blutdruck bekam ich Medikamente. Allerdings war es schwierig, den Blutdruck wieder auf den Standardnorm von 140/90 zu senken. Im Januar 2008 wurde ich dann mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus eingeliefert. Dies führte jedoch zu keinem Ergebnis und die Beschwerden wurden scheinbar durch Hyperventilation verursacht. Nach Meinung des Hausarztes könnte von psychosomatischen Beschwerden die Rede sein und ich wurde an einen Psychologen überwiesen. Nach zwei Besuchen hören wir damit auf. Mitte Februar 2008 hatte ich wieder meine Arbeit aufgenommen. Im Oktober 2008 begann ich mit einer Ausbildung, an zwei Tagen in der Woche, die insgesamt acht Monate dauerte. Während der ganzen Zeit verschwanden die oben genannten Symptome, wie starke Kopfschmerzen, unerklärliche Muskelschmerzen, Müdigkeit, Schmerzen im Kniegelenk und Rückenprobleme sowie Entzündungen der Lymphdrüsen im Hals nicht. Laut dem Hausarzt waren meine Blutwerte, was mögliche Entzündungen betrifft, ganz in Ordnung. Die Idee der Borreliose kam ihm nicht.

Letztendlich hatte ich mich dann entschlossen, mein Blut im Januar 2009 in Köln untersuchen zu lassen. Die Laborwerte zeigten Hinweise auf eine Borreliose Infektion. Auf Anraten des niederländischen Verbands der Lyme-Borreliose (NVLP) Patienten sollte ich zu meinem Hausarzt für eine Antibiotikum-Behandlung und mir eine Überweisung für das Radboud Krankenhaus in Nimwegen ausstellen lassen. Der Hausarzt wollte im Grunde nichts von dem Ergebnis des Kölner Labors wissen und das Radboud Krankenhaus führte eine Warteliste. Deshalb ging ich zum UMCG Krankenhaus in Groningen, was ich rückwirkend gesehen, nicht hätte tun sollen. Man versuchte dort, die Laboruntersuchungen aus Köln, streng genommen, zu untergraben und auch meine Beschwerden wurden nicht ernst genommen. Jeder Mensch hat schon mal Beschwerden und ich hätte gewiss keine Lyme-Borreliose.

Inzwischen nahmen die Beschwerden ab Februar 2009 noch an Intensität zu und es kamen noch zwei weitere Beschwerden hinzu. So litt ich unter Ohrensausen und konnte ich stets schlechter sehen, vor meinen Augen zeigten sich Schliere. Beide Beschwerden befallen mich noch heute. Mit der Zunahme der Beschwerden nahmen die Ausfallzeiten auf der Arbeitsstelle drastisch zu. Zum Glück konnte ich meine Ausbildung in Juni 2009 mit meiner Diplomarbeit erfolgreich beenden. Der Betriebsrat riet mir nach Bremen, oder Hamburg zu gehen.

Zufälligerweise hatte ich von einem Arbeitskollegen die Adresse eines Arztes in Bremen erhalten, wo diese Person erfolgreich gegen die Folgen der Lyme Krankheit behandelt worden war. Ich habe daraufhin den Arzt in Bremen angerufen und einen Termin vereinbart. Aufgrund der Symptome wurde mir eine Antibiotikum-Behandlung verordnet und umfassende Blutuntersuchungen, einschließlich eines LTT, durchgeführt.
Das Ergebnis zeigte, dass ich mit Borrelien infiziert war. Mitte Juni 2009 begann ich mit der Antibiotikum Behandlung (8 Wochen Doxycyclin 400mg pro Tag) und ich hatte mich wieder länger krank gemeldet. Nach einer Woche Sommerferien, brachte man mich nach Hause zurück. Ich begann auch psychisch die Kehrseite der Lyme-Borreliose Krankheit zu erfahren. Durch das Grübeln über die Zukunft und die Schlafprobleme wurde ich immer trübsinniger, hatte Panikattacken und war sehr angespannt. Auf Anraten des Betriebsarztes ging ich im Oktober 2009 zu einem Psychiater. Ich bekam Lexapro, Diazepam und Oxazepam. Die letzten zwei habe ich so wenig wie möglich genommen, weil ich sehr zurückhaltend war in Bezug auf diese Medikamente. Auch ging ich regelmäßig nach Deutschland für eine Blutprobe, um festzustellen, ob die Behandlung angeschlagen hatte. Im November 2009 begann ich dann mit der zweiten Behandlung. Dieses Mal schwerer und viel länger. Die Behandlung bestand aus Hydroxychloroquin (Quensyl ) 200mg alle 2 Tage, Minocyclin 200mg pro Tag und dauerte 17 Wochen. Entweder blieben die Bluttests negativ oder die Krankheit kam nach einer Weile wieder zurück. Allerdings wurden die Symptome immer heftiger. Im Juni 2010 begann ich mit meiner dritten Behandlung . Diese Behandlung war noch schwerer als die vorherige und bestand in den ersten drei Tagen der Woche aus 600mg Azithromycin (Ultreon) täglich, zweimal täglich 200mg Doxycyclin, zweimal täglich 200mg Hydroxychloroquin (Quensyl), und dies 18 Wochen lang. Neben der Antibotika bekam ich auch Probiotika um den Darm einigermaßen zu entlasten. Das erste Ergebnis nach der Behandlung war negativ, aber im Dezember was das Ergebnis endlich positiv. Körperlich fühlte ich mich langsam besser, jedoch ab Mai 2011 hatte ich das Gefühl, dass die Krankheit zurückgekehrt war und dies wurde durch einen Bluttest in Bremen Ende Mai bestätigt. Erneut musste ich Antibiotika einnehmen und diese Behandlung würde aus 600mg Ultreon (Azithromycin ) täglich, bestehen. Dies sah ich als ein großes Problem, weil einerseits meine Leber und Nieren wöchentlich geprüft werden mussten und ich bei der vorherigen Behandlung auch manchmal Halluzinationen hatte.

Von Juni 2009 bis Mitte Dezember 2009 fühlte ich mich wieder ganz krank. Danach begann ich langsam wieder mit der Arbeit, unter Betreuung eines Psychiaters seitens des Arbeitgebers. Letztendlich war ich seit Ende Oktober 2010 wieder voll arbeitsfähig, aber im Mai 2011 war das Ergebnis negativ und war ich bis November 2011 wieder krank. Im September 2011 begann ich dann die Behandlung bei Erik Noteboom. Anfangs war ich sehr skeptisch und negativ, stand aber offen für die Behandlung. Seit Dezember 2011 arbeite ich wieder voll und habe ich noch keinen Rückfall erlitten. Wohl war ich anfangs anfällig für Erkältungen und dergleichen durch meine Kinder. Im Februar 2012 konnte ich als es Frost gab nachmittags 40km Schlittschuhlaufen auf dem See hinter unserem Haus. Daraus konnte ich feststellen, dass es mir gut ging und ich konnte auch mit dem Rad zur Arbeit fahren, ohne das Rad irgendwo abstellen zu müssen. Es ging immer leichter. In Mai 2012 erhielt ich eine Sportuntersuchung im UMCG in Groningen und es zeigte sich, dass meine Kondition sehr gut war. Dann begann ich wieder mit dem Laufen und zweimal konnte ich eine halbe Stunde laufen, ohne anhalten zu müssen. Alles war sehr einfach. Allerdings sollte ich nicht zu spät ins Bett, aber ich bin richtig froh, dass ich schon so weit bin.

Von dem Moment, an dem der hohe Blutdruck festgestellt wurde, ist dieser trotz Olmetec und später der Beta -Blocker schwierig auf die Norm 140/90 zu senken. Weil ich eine Herzfrequenz von 45 bis 50 Schläge habe, wurde ich vom Hausarzt zu einer Ernährungsberaterin geschickt . Mein Gewicht war zu hoch (108 kg ) und ich aß zu viel. Das hätte ich selbst e auch feststellen können, aber das ergab keine Lösung für den Bluthochdruck. Zum Glück bekam ich Mitte Juli die Adresse von Erik Noteboom. Noch vor dem Sommerurlaub in 2011 erhielt ich eine Behandlung mit dem Bionic 880 von Erik. Während der letzten zwei Sommerurlaubswochen waren meine Füße nicht mehr angeschwollen, steif und schmerzhaft.

Nach dem Sommerurlaub habe ich dann Anfang September 2011 mit Bionic 880 in Kombination mit dem Erik erfunden und gebouten LTN-4 ind LTN-4 PRO angefangen. Darüber hinaus bekam ich von Erik den Rat täglich Vitamine einzunehmen. Während der Behandlung nahm ich an Vitamin B- Komplex dreimal täglich 1000mg; Vitamin C auch dreimal täglich 1000mg; und Vitamin D-3 (25 μg ) 8000 IU täglich.
Während der Bioresonanz wurden anfangs vor allem die Nieren, Leber und das Herz behandelt. Auch wurde die Lyme Krankheit mit ihrer Co-Infektionen und Herpes mit dem Bionic 880 in Verbindung mit dem LTN-4 ind LTN-4 PRO behandelt. Darüber hinaus erfolgte ein Allergietest und ich bin gegen Pilze behandelt worden. Nach Fortschritt der Behandlung wurde die Intensität von einem auf zwei Anwendungen pro Woche erhöht und die Behandlung selbst wurde jeweils auf gut 5 Stunden erweitert. So wurden die Lymphknoten um den Entgiftungsprozess zu fördern und sogar der Hypothalamus behandelt. Zwar war ich am Tag nach der Behandlung anfangs komplett fertig und hatte ich auch schlimme Kopfschmerzen. Dies waren die Entgiftungserscheinungen und dagegen nahm ich Chlorella Tabletten. Auch trinke ich zwei bis drei Liter Wasser pro Tag. Anfangs habe ich auch zwei Trinkkuren, nämlich einen Brennnessel- und einen Artischocken-Trunk genommen.

Ab Mitte Oktober 2011 begann ich mich besser zu fühlen . Die Müdigkeit wurde weniger und ich hatte mehr Energie. Auch das Ohrensausen wurde weniger. Die unerklärlichen Schmerzen im Rücken und in den Knien sind ebenfalls weg. Auch senkte sich der Blutdruck. Auf Anraten von Erik habe ich mir ein Blutdruckmessgerät gekauft und wöchentlich messe ich meinen Blutdruck. Seit November 2011 habe ich die Beta -Blocker aus eigener Initiative nicht mehr eingenommen und auf Anraten eines Arztes nehme ich nun täglich Ubiquinol. Seit Mitte Dezember 2011 arbeite ich wieder voll, fahre mit dem Fahrrad zur Arbeit und gehe noch 1x im Monat zu Erik. Die Lyme-Borreliose Krankheit ist verschwunden. Zwar hatte ich im Dezember noch einige Co-Infektionen, aber diese werden im Laufe der Zeit verschwinden. Als Präventionsmaßnahme begann ich im Februar 2012 mit einer Behandlung gegen Parasiten. Dies erfolgte auch auf Anraten von Erik.

Kurzum, dank Erik bin ich wieder der alte Onno. Ich esse weniger und habe dadurch 12 kg an Gewicht verloren. Allmählich habe ich mein altes Leben wieder aufgenommen.

Onno Leeraar

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